Mehr Wohnraum unterm Dach – mit Förderung und Festpreis.
Der Dachgeschossausbau ist die wirtschaftlichste Form, neuen Wohnraum zu schaffen. In Wuppertal und im Bergischen Land finden wir bei klassischen Siedlungshäusern der 1950er- bis 1970er-Jahre typischerweise 40 bis 80 m² zusätzliche Wohnfläche. Wir koordinieren für Sie alle Gewerke aus einer Hand – schlüsselfertig, mit BAFA- und KfW-Förderung und zum Festpreis.
Was umfasst ein Dachgeschossausbau konkret?
Ein vollständiger Dachgeschossausbau besteht aus mehreren ineinandergreifenden Maßnahmen. Wir erläutern Ihnen die einzelnen Bausteine:
1. Dachstuhl-Ertüchtigung
Vor dem Einbau der Dämmung prüfen wir den Dachstuhl auf Tragfähigkeit, Holzschädlinge und Feuchtigkeitsschäden. Bei Bedarf verstärken wir einzelne Sparren, tauschen marode Holzteile aus oder rüsten den Dachstuhl mit zusätzlichen Pfetten und Streben auf. Die Statik wird durch einen Statiker aus unserem Netzwerk nachgewiesen.
2. Dachdämmung – GEG- und BAFA-konform
Die Dachdämmung ist das Herzstück jedes Dachgeschossausbaus. Wir setzen je nach Dachsituation und Statik auf Aufsparren-, Zwischensparren- oder Kombidämmung. Der gesetzliche GEG-Mindestwert liegt bei U ≤ 0,24 W/(m²K), die BAFA-Förderung verlangt U ≤ 0,14 W/(m²K). Wir empfehlen immer die BAFA-Variante – die Mehrkosten amortisieren sich durch die Förderung mehrfach.
3. Dachfenster und Gauben
Ohne ausreichend Tageslicht wirkt selbst der schönste Dachausbau dunkel. Wir planen Dachfenster und ggf. Gauben so, dass jeder Raum genug Licht bekommt – unter Berücksichtigung des Bebauungsplans und eventueller Denkmalschutzauflagen. In denkmalgeschützten Bereichen von Elberfeld und Barmen sind oft Fledermausgauben vorgeschrieben. Standard sind Velux- oder Roto-Dachfenster, je nach Anforderung auch Sondermaße.
4. Innenausbau
Trockenbauwände, Innenputz, Elektrik, Sanitär, Heizung, Malerarbeiten, Bodenbeläge: alle Gewerke koordiniert aus einer Hand. Sie haben einen Ansprechpartner, nicht sechs.
5. Treppenhaus und Erschließung
Wenn noch keine Treppe ins Dachgeschoss führt, bauen wir eine neue Treppe ein – platzsparend als Raumspartreppe oder als komfortable Holztreppe. Der Durchbruch in der Holzbalkendecke wird statisch begleitet.
6. Technische Anschlüsse
Wasser-, Abwasser- und Heizungsleitungen werden ans bestehende System angeschlossen. Bei größeren Vorhaben oder wenn keine Heizungsanlage erweitert werden kann, planen wir eine Wärmepumpe oder eine Etagenheizung. In Wuppertal ist WSW (Wuppertaler Stadtwerke) Ihr Netzbetreiber für Strom und Gas.
Warum ist der Dachgeschossausbau so wirtschaftlich?
Im Vergleich zu Anbau oder Aufstockung ist der Dachgeschossausbau in Wuppertal besonders wirtschaftlich. Vier Gründe:
- Keine Grundstücksfläche nötig: Sie nutzen die vorhandene Dachhülle, keine wertvolle Gartenfläche geht verloren.
- Hohe Förderung: Dachdämmung ist BAFA- und KfW-förderfähig. progres.nrw ergänzt für PV und Wärmepumpe (aktuell pausiert, voraussichtlich ab Feb. 2026 wieder offen). Hinweis: Wuppertal hat aktuell kein eigenes städtisches Förderprogramm.
- Schnelle Bauzeit: 8 bis 14 Wochen reine Bauzeit – im Vergleich zu einem Neubau-Anbau (6–9 Monate).
- Wertsteigerung der Immobilie: Ausgebauter Wohnraum steigert den Marktwert eines Hauses um 10 bis 15 %.
Was kostet ein Dachgeschossausbau in Wuppertal?
Die Kosten liegen je nach Ausstattung und Dachform zwischen 1.500 und 3.000 € pro m² Wohnfläche. Für ein typisches 70-m²-Dachgeschoss rechnen Sie also mit 105.000 bis 210.000 €. Mit BAFA-Förderung, KfW-Kredit und progres.nrw reduziert sich Ihr Eigenanteil häufig um 15 bis 25 %.
Eine ausführliche Kostenaufstellung mit drei realen Beispielen aus Wuppertal und dem Bergischen Land finden Sie auf unserer Kosten-Seite.
Häufige Fragen zum Dachgeschossausbau
Wie viel zusätzliche Wohnfläche ist realistisch?
In Wuppertal finden wir bei klassischen Siedlungshäusern der 1950er- bis 1970er-Jahre typischerweise 40 bis 80 m² zusätzliche Wohnfläche. Bei Reihenhäusern mit großer Grundfläche auch mehr. In bergischen Lagen wie Cronenberg, Ronsdorf oder Uellendahl-Katernberg sind die Dachgeschosse oft großzügig geschnitten. Entscheidend sind Dachneigung, Sparrenhöhe und Kniestockhöhe. Bei einer 50er-Jahre-Siedlung mit Satteldach 35° und Kniestock 80 cm sind nach Kniestockerhöhung auf 120 cm realistische 60–80 m² möglich.
Was passiert, wenn die Statik nicht ausreicht?
Das prüfen wir vor Angebotserstellung mit einem Statiker. Holzbalkendecken aus Vorkriegs- oder 1950er-Jahren sind oft nur für 1,0 kN/m² (Speichernutzung) ausgelegt – Wohnraum braucht 2,0 kN/m². Lösungen: seitlich angelaschte Balken, Aufbeton oder eine zusätzliche Balkenlage. In Hanglagen – etwa in Cronenberg oder Uellendahl-Katernberg – kommen zusätzliche Schubkräfte dazu, die separat betrachtet werden müssen. Wir kalkulieren die Verstärkung transparent im Angebot.
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